Die Rückübertragung von ROCO wurde in den vergangenen Wochen sehr konstruktiv mit dem Vorstandsvorsitzenden des Raiffeisenverbandes Salzburg, Sebastian Schönbuchner, besprochen. Dieser hat sich ausdrücklich dazu entschlossen, eine Lösung zu finden. Hierzu liegt Herrn Schönbuchner ein mehrseitiges Konzept vor. Als Herr Schönbuchner dies dem Generaldirektor Dr. Heinz Konrad vortrug, hat er sich jedoch eine herbe Absage eingehandelt. Konrad, man höre und staune, will ROCO zunächst sanieren und angeblich weiter mit uns im Gespräch bleiben. Erstaunlich, dass sich der Vorstandsvorsitzende einer Raiffeisen-Landesbank so etwas von dem von ihm eingesetzten Generaldirektor bieten lässt. Der Vorstand hat in solchen Angelegenheiten laut Genossenschaftsgesetz das Recht und die Pflicht, den Direktoren klare Vorgaben zu geben und diese einzufordern.

Die Raiffeisenmanager haben es bis heute nicht geschafft, ROCO zukunftsfähig aufzustellen. Rund € 31,0 Mio. Kreditabschreibungen der letzen Jahre sprechen eine klare Sprache. Weshalb und wie soll das plötzlich gelingen, wenn sich diese beiden Entscheidungsträger miteinander streiten?

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