Ein permanenter Geschäftsführerwechsel ist in jeder Branche ein untrügliches Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt und geht meist mit einem schlechtem Zustand der Firma einher. Raiffeisen hat es geschafft, binnen 15 Jahren über 25 Geschäftsführer bei ROCO zu verschleißen. Dies hat letztlich dazu geführt, dass ROCO in einem desolaten Zustand ist und zahlreiche gute und motivierte Mitarbeiter bei solch unablässigem Führungswechsel das Weite gesucht haben. So wurden dem Wettbewerb zum Nachteil von ROCO unnötig Chancen eröffnet. Daraus ist auch eine irrationale, kostenintensive und unprofitable Standortstruktur entstanden. Gleichzeitig beklagt sich ein Raiffeisen-Manager bei Gesprächen mit dem ROCO-Mitbewerb über die unzureichenden Leistungen der eingesetzten Manager. Offensichtlich nutzte jeder dieser Geschäftsführer das mangelnde Modellbahn Branchenwissen bei Raiffeisen, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken und sich mit üppigen Verträgen die eigenen Taschen zu füllen. Einmal mehr ist klar, dass ein mittelständisches Unternehmen wie ROCO, das die Gründerfamilie 2002 an Peter Maegdefrau übertragen hat, einen langfristig denkenden und agierenden Eigentümer und Geschäftsführer benötigt. Hier sollte der „neue“ (bisher Firmenkundendirektor) Generaldirektor Dr. Heinz Konrad bei Raiffeisen nachdenken, wie die nächsten Entscheidungen zum Wohle von ROCO aussehen müssen.

Ein Kommentar zu „Über 25 Geschäftsführer bei ROCO in 15 Jahren

  1. Die nachfolgende Mail erhielt ich von einem bekannten deutschen Journalisten und Buchautor, der im Fall Kaprun (155 Tote, verursacht durch einen zweckentfremdeten Badelüfter, den man in die Zugführerkabine der Gletscherbahn – völlig hirnrissig einbaute) ermittelte.
    Das österreichische Gericht sprach alle Verantwortlichen frei – der Richter: „Da hat der liebe Gott für einen Augenblick das Licht im Tunnel ausgemacht“. Gröbste Fehler, Beeinflussung und Mobbing (sogar des vom Gericht bestellten Gutachters) wurden unter Zuhilfenahme von Gutachtern und deutscher Staatsanwaltschaft anschließend aufgedeckt und widerlegt.
    Er schreibt:
    „Da sehr viele Deutsche und auch Österreicher nicht zu Ihrem Recht kommen, bin ich mit Fällen überschüttet worden, die in erschreckendem Maße beweisen, dass die Funktionsträger der Alpenrepublik sehr oft rechtswidrig handeln und dabei von ihren Vorgesetzten gedeckt werden.
    Auch wenn Sie dies sicherlich wenig tröstet, so möchte ich Ihnen wenigstens mitteilen, dass Ihre Schilderungen deckungsgleich sind mit Erlebnissen vieler anderer Deutscher, die in Österreich investiert, Stiftungen gegründet oder Gelder angelegt haben. Ich kenne rund 30 Fälle, bei denen Landsleute auf den österreichischen Schmäh reingefallen sind, davon haben 11 Familien ihre wirtschaftliche Existenz verloren.
    Gescheitert sind alle mir bekannten Versuche, entstandene Verluste mit Hilfe der österreichischen Justiz erstattet oder wenigstens anerkannt zu bekommenen. Ihr Bild vom Pudding trifft genau die Situation, die mir immer wieder geschildert und durch Dokumente belegt wurde. Dabei kann der österreichische Staat sehr erfindungsreich sein und recht flexibel reagieren, wenn „Freunde“ Hilfe und Unterstützung benötigen. Wer jedoch, wie die meisten „Piefke“, diesem Netz gegenseitiger Abhängigkeiten nicht angehört, wird scheitern.
    Gestatten Sie mir folgenden Rat: Werfen Sie dem in Österreich verlorenen Geld nicht noch weiteres hinterher. Sie werden niemals ein befriedigendes Gerichtsurteil erhalten.
    Umgehen Sie Österreich großräumig, lösen Sie sich von dem Land und fangen Sie neu an, damit Sie nicht krank werden. Mit deutschem Rechtsverständnis zerbrechen Sie am österreichischen System, auch wenn Ihnen diese Erkenntnis enorm schwer fällt.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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