Gesetze scheinen für Raiffeisen nicht zu gelten? Nach dem Eigenkapitalersatzgesetz sind Sicherheiten, die im Zeitraum 60 Tage vor Konkurs gegeben wurden, automatisch erloschen, was im ROCO-Konkurs der Fall war. Um an die 7.000 Werkzeuge im Wert von ca. € 17,0 Mio. (lt. Gutachten) von ROCO zu kommen, hat Raiffeisen mit dem Insolvenzverwalter gerade mal zwei Wochen nach Konkurs einen Deal gemacht. Maegdefrau hat nur zwei Stunden (!!) vor dem Gerichtstermin davon erfahren (Werkzeuge „gratis“ an Raiffeisen – Dr. Fiedler 29.07.2005). Um das Erlöschen der Pfandrechte an den Werkzeugen zurückzudrehen, hat Raiffeisen nur € 0,6 Mio. an die Masse (zur Verteilung an alle Gläubiger) gezahlt und hat dafür alle Rechte an den Werkzeugen erhalten (Anerkenntnisvereinbarung Werkzeuge 01.08.2005). Ist das Amtsmissbrauch? Ist das Gläubigerschädigung? Ist das Korruption? Ist das Betrug? Korruptionsbericht der europäischen GRECO bescheinigt Österreich ein hohes Maß an Korruption.

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