Raiffeisen beginnt Ende 2004 mit der Hetzjagd auf Maegdefrau. Eine umfassende Kreditprüfung, die sich im Nachhinein als Due Diligence herausstellt, ist der Auftakt, sämtliche Informationen aus ROCO zu saugen (Kreditprüfung durch Raiffeisen – Dez 2004 bis Feb 2005). Im Juni 2005 geht es munter weiter, indem Raiffeisen Leopold Heher beauftragt, eine intensive Firmenanalyse zu erstellen (Auftrag Quick-Check-Analyse Heher – 16.06.2005). Besonders beachtlich dabei, dass Heher in 16 Manntagen neun ROCO-Firmen auf drei Standorten mit 800 Mitarbeitern, vertreten in über 20 Ländern, analysiert und dabei die Bereiche Finanzen, Controlling, Vertrieb, Produktmanagement, Produktion, Einkauf und Qualität abdecken will. Weder den Kreditprüfungsbericht, noch die Firmenanalyse, die beide üblicherweise gemeinsam besprochen werden, um daraus Maßnahmen abzuleiten, haben bis heute weder Maegdefrau, noch der ROCO-Beirat, noch der ROCO-Aufsichtsrat erhalten. Über Umwege liegt nun die eine wesentliche Seite des Heher-Berichts vor („Ergebnis“ Quick-Check – Heher). Darin ist ersichtlich, dass drei Varianten vorgeschlagen wurden: darunter auch der bis heute bestrittene Punkt, dass ROCO hätte ohne Konkurs gut fortgeführt werden können. Jedoch wollte Raiffeisen eine Sanierung ohne Konkurs nur, wenn Maegdefrau ROCO kostenlos an Raiffeisen überträgt. Die Kosten für diese Analyse in Höhe von € 43.211,52 hat Raiffeisen übrigens eigenmächtig vom ROCO-Konto am 14.07.2005 abgebucht – und dies nachdem bereits am Vortag, am 13.07.2005 alle ROCO-Konten fällig gestellt wurden (Abbuchungen Raiffeisen von ROCO-Konten – Rechnung Heher 14.07.2005).

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